Autoglas und Autoglasschaden

Ihr Spezialist für Autoaufbereitung Dem Autoglas wird oft keine allzu große Bedeutung geschenkt. Nach der Fahrzeugreinigung wird es poliert, damit sich nichts spiegelt und nichts reflektierend und damit störend wirken kann. Ansonsten ist die Scheibe an der Seite oder Front einfach nur – da.

Doch wehe, wenn sie zerstört wird! Im schlimmsten Fall ziehen sich feine Risse über die gesamte Scheibe, das Fahrzeug muss stehen bleiben. Natürlich muss das nicht zwingend der Fall sein. Eine Reparatur ist jedoch auch dann nötig, wenn der Autoglasschaden nur als gering eingestuft wird.

Autoglas ist ein Verbundsicherheitsglas. Das heißt, dass hier zwei Scheiben auf eine dünne Folie aufgeklebt sind. Diese Folie bewirkt, dass selbst bei einem großen Autoglasschaden die Scheiben nicht splittern.

Eine Verletzungsgefahr durch herumfliegende Splitter besteht damit nicht. Die Scheibe reißt eher und muss ausgetauscht werden. Bei einem geringen Autoglasschaden genügt aber in vielen Fällen eine Reparatur, sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind.

 


 

4 wissenswerte Fakten


1. Wissenwertes rund um das Autoglas

Für Autofahrer sind Front- und Heckscheibe sowie die Seitenfenster etwas ganz Selbstverständliches.

Doch das war nicht immer so: Die ersten Fahrzeuge waren noch mit einer offenen Kabine unterwegs! Dann wurde die Front mit einer einfachen Glasscheibe ausgestattet, welche allerdings bei einem Unfall zu erheblichen Verletzungen durch Splitter führen konnte. Später wurden gewölbte Autoscheiben verwendet, die nach einer langen Zeit der Entwicklung zu Verbundsicherheitsglas wurden.

Heute ist das Autoglas nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern dient auch als Designkomponente am Fahrzeug.

2. Wie kann ein Autoglasschaden entstehen?

Ein Schaden am Autoglas kann mehrere Ursachen haben. Hier ein paar Beispiele:

  • Steinschläge
  • Hagel
  • Sturm
Hinweis:

Herabfallende Ladungen vorausfahrender Fahrzeuge können ebenfalls zu Schäden führen, werden aber bei bekanntem Schadensverursacher durch dessen Haftpflichtversicherung getragen.

Nur in dem Fall, wenn es keinen greifbaren Unfallverursacher gibt, trägt die eigene Vollkaskoversicherung den Schaden. Ähnliches gilt bei herabfallenden Gegenständen von Hausdächern und Fensterbrettern, unter denen das Fahrzeug parkt.

3. Kann ein Autoglasschaden über die Versicherung abgewickelt werden?

Der Autoglasschaden wird nicht von der üblichen Haftpflichtversicherung für das Kfz getragen. Die Teil- oder die Vollkaskoversicherung muss hier greifen, wobei eine Teilkaskoversicherung für die bloße Absicherung von Glasschäden ausreichend ist.

Wichtig: Eventuell wird eine Selbstbeteiligung in der vereinbarten Höhe fällig!

4. Was zahlt die Teilkaskoversicherung beim Autoglasschaden nicht?

Nicht versichert sind hingegen Folgeschäden, die sich aus einem Autoglasschaden ergeben.

Ist der Fahrassistent durch den Schaden nicht mehr intakt, trägt dies die Teilkaskoversicherung nicht. Auch Schäden an Messsystemen und die Verglasung von Kameras sind hier nicht inbegriffen und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Es gibt allerdings Anbieter, die solche Schäden im Rahmen der Vollkaskoversicherung über die Absicherung der Sonderausstattung berücksichtigen und dafür bis zu einer festgelegten Höhe aufkommen.

 

Die 5 wichtigsten Punkte zur Reparatur von Autoglas!


1. Wann darf der Autoglasschaden repariert werden?

Autoglas kann repariert werden, wenn bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sind:

    • Der Schaden darf nicht größer als drei Zentimeter sein, wobei hier alle vorhandenen Risse inklusive sind
Tipp: Wer nach einem Steinschlag das Fahrzeug weiter bewegt, riskiert eine Vergrößerung des Schadens durch weiterführende Risse..
  • Die Oberfläche darf nicht tiefer als fünf Millimeter geschädigt sein
  • Schmutz und Feuchtigkeit dürfen sich im Riss nicht befinden, denn dies würde die Reparatur unmöglich machen
  • Risse dürfen nicht am Rand der Scheibe enden, sie mindern die Stabilität derselben

Wichtig!

Die Optik des Autoglases kann durch eine Reparatur nicht zu einhundert Prozent wiederhergestellt werden.

Liegt ein Autoglasschaden also im direkten Sichtbereich des Fahrers vor, darf hier keine Reparatur erfolgen. Das „Fernsichtfeld des Fahrers“ darf keinesfalls beeinträchtigt werden. Dieses reicht laut Gesetzgeber von der Mitte des Lenkrads in einer Breite von 29 Zentimetern mit einer ebensolchen Höhe nach oben und unten, außerdem soweit die Wischerblätter reichen.

Die Fläche ist also recht groß, bei der nicht repariert werden darf.

2. Wie wird die Reparatur des Autoglasschadens durchgeführt?

Bei einer Reparatur des Autoglasschadens wird die Scheibe selbst erst einmal gründlich geprüft. Dabei wird festgestellt, ob eine Reparatur überhaupt möglich ist oder ob sie nicht doch ausgetauscht werden muss.

Die Schadstelle wird gereinigt, wobei lose Glassplitter entfernt werden. Nun wird ein Spezialharz eingepresst, was unter hohem Druck erfolgen muss. Danach wird Unterdruck eingesetzt und presst die letzten Luftblasen aus dem Klebegemisch und aus der schadhaften Stelle. UV-Licht härtet den Spezialharz aus, die Scheibe ist wieder intakt.

Eine solche Vorgehensweise wenden die Profis in den Partnerwerkstätten der Fahrzeugklinik an. Unsere sogenannte MIR®- (Minimal-Invasive-Reparatur) gilt als einfache und schnelle Möglichkeit, schadhafte Stelle an der Autoscheibe zu reparieren. Der Autoglasschaden ist danach kaum mehr sichtbar.

3. Mobile Autoglasreparatur VS. Fachwerkstatt

Die Qualität der mobilen Autoglasreparatur steht der, die in einer Werkstatt geboten wird, in nichts nach. Voraussetzung ist aber, dass das entsprechende Werkzeug vor Ort vorhanden ist und nicht auf „Notlösungen“ zurückgegriffen werden muss. Außerdem sollte natürlich nur ausgebildetes Fachpersonal den mobilen Reparaturservice durchführen.

In einigen Fällen kann es allerdings sinnvoll sein, besser gleich die Werkstatt aufzusuchen. Das gilt zum Beispiel dann, wenn nicht eindeutig gesagt werden kann, ob die Reparatur überhaupt möglich ist oder doch besser ein Austausch erfolgen sollte.

Zeigen sich bei der Reinigung der Schadstelle weitere Risse oder ziehen sich diese bei der kleinsten Erschütterung weiter durch das Autoglas, ist ein Werkstattbesuch ohnehin unvermeidlich. Wer sich nicht sicher ist, ob der mobile Service infrage kommt, sollte besser eine lokale Werkstatt aufsuchen.

4. Autoglasschaden reparieren nach der MIR®-(Minimal-Invasive-Reparatur) Methode

Wir von der Fahrzeugklinik empfehlen den Besuch einer unserer Partnerwerkstätten. Die Mitarbeiter dort sind geschult in der Reparatur einer Fahrzeugscheibe und erledigen rasch und zuverlässig alle nötigen Arbeiten.

Dabei kommt unsere patentierte Methoden namens MIR® (Minimal-Invasive-Reparatur) zum Einsatz.

Sicherlich ist der Begriff „minimal-invasiv“ aus der Medizin bekannt. Hier beschreibt er eine Operation mit einem kleinstmöglichen Schnitt. So ähnlich funktioniert auch die Reparatur einer Autoglasscheibe. MIR besagt hier, dass der Aufwand zur Reparatur so gering wie möglich gehalten wird. Es ist längst nicht so, dass aus einem kleinen Steinschlag ein Riss werden muss – ein kompletter Austausch der beschädigten Scheibe kann in den meisten Fällen vermieden werden.

5. Service unserer Partnerwerkstätten

Die Profis in unseren Partnerwerkstätten wenden die MIR®-Methode an. Warum sie nicht mobil unterwegs sind? Unserer Meinung nach spricht einiges dagegen.

Bei niedrigen Temperaturen kann der Harzkleber nicht verarbeitet werden. Das gilt auch, wenn es zu nass oder die Scheibe verschmutzt ist.

Der mobile Einsatz unserer Helfer wäre nicht möglich, Sie müssten die Werkstatt aufsuchen. Schließlich hat nicht jeder die Möglichkeit, sein Fahrzeug einfach in der Garage zu parken, um nötige Reparaturarbeiten dort durchführen zu lassen. Also bieten wir den umfassenden Reparaturservice von vornherein nur in den Partnerwerkstätten an, wo die Fachleute auf alle Eventualitäten eingestellt sind.

Moderne Fahrzeuge sind mit einer Vielzahl an Sicherheitssystemen ausgestattet. So gibt es Regensensoren, Abstandsradare und Spurhalteassistenten. Wird die Scheibe ausgetauscht, muss eine Neukalibrierung der Teile vorgenommen werden.

Auch Fehlercodes werden dabei zurückgesetzt. Mobil ist so etwas kaum möglich. Die Anzahl der Fahrzeuge, die aufgrund ihrer technischen Ausstattung zur Reparatur der Scheibe in die Werkstatt gebracht werden müssen, ist stark steigend.

Tipp: Die Partnerwerkstätten finden Sie übrigens bundesweit! Es handelt sich dabei um zertifizierte Meisterbetriebe, bei denen Ihr Auto auf jeden Fall in guten Händen ist.

 

6 weitere Informationen über Autoglas


1. Autoglas ist Verbundglas!

Das spezielle Autoglas ist nicht mit herkömmlichem Glas zu vergleichen. Es sorgt nämlich dafür, dass das Autofahren sicherer wird!

Auf der einen Seite ist das Glas wie bereits beschrieben durch eine Folie gesichert. Es können auch bei einem direkten Aufprall keine Splitter umherfliegen und Insassen oder Passanten verletzen. Die Scheibe wird regelrecht eingedrückt, wenn ein schwerer Gegenstand darauffällt.

Die Folie im Inneren hält beide Einzelscheiben zusammen und bewirkt lediglich ein Reißen des Glases. Die Hersteller müssen allerdings gesetzliche Normen erfüllen. So darf die Scheibe selbst beim Überfahren nicht gänzlich kaputt gehen, sie wird lediglich zermahlen.

Anders liegt die Sache bei den Scheiben von Heck und Seiten. Dort wird in der Regel Einscheibensicherheitsglas verwendet. Dieses zersplittert bei einem Unfall oder Aufprall. Allerdings gibt es ebenfalls gesetzliche Bestimmungen, wie das Glas zersplittern darf. Es muss am Ende Rollsplitt ähneln und darf keine scharfen Ecken oder Kanten aufweisen. Dieses Glas splittert ungefährlich.

2. Autoglas für die Fahrzeugsicherheit

Auf der anderen Seite trägt Autoglas dazu bei, dass die Karosserie des Fahrzeugs eine gewisse Steifigkeit bekommt. Von dieser wiederum ist die Lage des Kfz auf der Straße abhängig sowie dessen Reaktion auf Wetterunbilden, Seitenwind und sich plötzlich ändernde Windverhältnisse.

Darüber hinaus spielt das Design der Scheiben und Seitenfenster natürlich eine Rolle, die Aerodynamik ist hier nicht zu vernachlässigen und spielt maßgeblich in die Sicherheit des Fahrzeugs mit hinein.

Die speziellen Eigenschaften des Autoglases werden bei der Reparatur eines Autoglasschadens berücksichtigt. Durch die MIR® (Minimal-Invasive-Reparatur) ist es möglich, die beiden Scheiben exakt zu kleben, sodass keine weiteren Risse entstehen und der Austausch der kompletten Scheibe vermieden wird.

3. Unter welchen Umständen darf Autoglas graviert werden?

Mithilfe von hochdrehenden pneumatischen oder elektrischen Werkzeugen kann auch Autoglas graviert werden. Hierbei entsteht eine Vertiefung im Glas, die matt erscheint.

Autoscheiben dürfen allerdings nicht graviert werden, dies ist gesetzlich verboten.

Durch die Gravur entsteht eine Schwächung des Materials und die Bruchsicherheit ist nicht mehr gegeben.

Ausnahme: die Gravur von Sicherheitssystemen zum Schutz vor Diebstahl

Diese Sicherheitssysteme dürfen graviert werden. Wer dennoch Autoglas gravieren lassen möchte, muss erst einmal eine Allgemeine Bauartgenehmigung einholen. Der Grund ist, dass das betreffende Bauteil einmal genehmigt wurde und nun verändert werden soll. Doch nicht in jedem Fall wird diese Bauartgenehmigung wirklich erteilt.

4. Autoglas kaufen

Viele Autofahrer machen sich nie Gedanken darüber, wo sie Ersatz bei einem Autoglasschaden kaufen könnten.

Im Ernstfall wenden sie sich an die Werkstatt ihres Vertrauens und hoffen auf den Einbau einer hochqualitativen Scheibe, mit der sie gut sehen und die möglichst lange heil bleibt. Generell ist das auch richtig, denn der erfahrene Autoglaser kauft eine neue Scheibe beim Hersteller des Fahrzeugs oder bei einem spezialisierten Glaslieferanten, baut diese ein und – fertig.

Eventuelle Sensortechnik wird von der alten Scheibe übernommen, so etwa der Regensensor, mit dem die meisten modernen Fahrzeuge ausgestattet sind.

5. Autoglasschaden an Fahrzeugen mit Scheibenheizung

Heute verfügen viele Autos über eine elektrische Scheibenheizung.

Beim Einbau einer neuen Scheibe muss natürlich darauf geachtet werden, dass diese ebenfalls über die vielen Drähtchen verfügt, die die Wärme über die gesamte Scheibe verteilen.

Die Scheibe muss beim Einbau darüber hinaus an die Elektrik des Fahrzeugs angeschlossen werden. Ein Tausch ohne entsprechende Kenntnisse ist hier nicht möglich.

Wichtig: In der fahrzeugklinik werden nur Originalteile verwendet!

Wir von der Fahrzeugklinik verwenden nur Originalscheiben der jeweiligen Fahrzeughersteller. Dadurch ist nicht nur die optimale Passform gewährleistet, sondern es ist sichergestellt, dass die Scheiben höchsten Anforderungen in puncto Sicherheit genügen.

Viele Autoglaser bieten den Einbau günstigerer Ident-Scheiben an. Der Versicherung gegenüber wird jedoch der Originalpreis geltend gemacht. Von einer solchen Vorgehensweise distanzieren wir uns ausdrücklich.

Wir wollen, dass Sie sicher fahren und die Originalteile für Ihr Fahrzeug verbaut wissen.

6. Scheiben für den Oldtimer kaufen

Die Zahl der Fahrzeuge, die als Oldtimer eingestuft werden, wächst auf den Straßen zusehends an.

Auf der einen Seite können sich viele Menschen einfach nicht von ihrem lieb gewonnenen Gefährt trennen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Liebhaber der alten Fahrzeugmodelle.

Doch diese Autos sind leider nicht dafür gefeit, einen Glasschaden zu erleiden. Nun stellt sich die Frage, woher eine neue Scheibe für das alte Auto zu bekommen ist.

Windschutzscheiben für Oldtimer gibt es auch Jahrzehnte nach dem Herstellungsdatum noch. Es gibt darauf spezialisierte Scheibenhersteller, die in Kleinserien solche Autoscheiben produzieren.

Spezielle Oldtimer-Fachhändler oder gute Autoglaser kennen solche Hersteller und sind in der Lage, die Teile rasch zu liefern und einzubauen. Teilweise gibt es sogar noch Restbestände bei den Herstellern, sodass tatsächlich eine Originalscheibe verbaut werden kann. Der damalige Glashersteller kann ebenfalls um Rat gefragt werden.

Weitaus schwieriger stellt sich die Beschaffung der Seiten- und Heckscheiben dar. Scheiben, die als Einscheibensicherheitsglas konzipiert sind, sind schwerer zu fertigen und daher schlechter erhältlich.

Muss eine Scheibe demontiert werden, sollte dies durch den professionellen Autoglaser vorgenommen werden. Er weiß genau, wie er eine Scheibe anpacken muss, damit sie nicht bricht. Außerdem sollte vorher geklärt werden, ob für den Fall eines Autoglasschadens ein Ersatz zu bekommen ist.

Wichtig:
Das Risiko des Bruchs liegt immer beim Auftraggeber, der Autoglaser haftet hier in der Regel nicht.


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