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Der April macht was er will – diese alte Bauernweisheit hat sich in diesem Jahr einmal mehr bewahrheitet. Glücklicherweise haben wir die dristen Tage hinter uns und endlich scheint die Sonne bei schon fast sommerlichen Temperaturen. Ideales Wetter für Sonnenbrille und T-Shirt und zum Grillen, ideales Wetter aber auch für Insekten, Vögel und alles, was das Autofahrerherz richtig ärgert.

Baumharz, Insektenreste und Vogelkot setzen der glänzenden Autohaut vor allem in Frühjahr und Sommer zu.

Unsere fahrzeugklinik Lackexperten haben 3 Tipps, wie der Lack auch im Frühling von klebrigem Harz befreit werden kann und vor aggressivem Vogelkot geschützt bleibt.

 

Tipp 1: Entfernen von Baumharz


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Harz ist ein hartnäckiger Gegner. Solange das Harz noch feucht ist, hilft aber manchmal noch die Fahrt durch die Waschstraße.

Bei angetrocknetem Harz sollte die Stelle jedoch gründlich von Hand gereinigt und anschließend mit mildem Lösemittel oder Baumharzentferner behandelt werden.

Wichtig ist:
Nicht zu stark reiben, sondern das getrocknete Harz vorsichtig entfernen. Der Lack kann durch die klebrige Schicht aufquellen und durch heftiges Reiben beschädigt werden.

 

Tipp 2: Insekten entfernen – aber wie?


Sind im Frühling die ersten Käfer, Bienen oder Fliegen unterwegs, bleibt selten ein Auto von den klebrigen Insektenresten verschont.

Manche Insekten können mit ihrem Säuregehalt den Lack sogar nachhaltig schädigen und je mehr das Auto verschmutzt, umso aufwändiger ist das Entfernen der Insektenflecken.

Auch hier gilt: Der Lack muss vor der Reinigung gut eingeweicht werden. Dann lassen sich die Flecken am einfachsten entfernen. Helfen kann eine gute Reinigungsknete, die mithilfe eines speziellen Gleitmittels auch extreme Verschmutzungen auf der Lackoberfläche beseitigt, ohne den Lack selbst zu beschädigen.

Spezieller Instektenentferner hilft nach einer gründlichen Reinigung ebenfalls schonend, das Auto von Insektenflecken zu befreien.

 

Tipp 3: Vogelkot schonend vom Lack entfernen


Vogelkot ist für Autofahrer ein besonderes Ärgernis. Der Wagen ist gerade frisch gewaschen und schon ist es wieder passiert: Der nächste Vogel hat sein Geschäft mitten auf der Motorhaube verrichtet.

Vogelkot ist nicht nur ärgerlich und sieht unschön aus, er greift durch den hohen Säuregehalt auch den Lack an.

So schwer er sich auch entfernen lässt, niemals sollte ein Scheuerschwamm dazu verwendet werden. Auch die Fahrt durch die Waschstraße ist nicht empfehlenswert, wenn der Kot schon getrocknet ist.

Harte Schwämme und Bürsten können den Lack dann eher zerkratzen, als schonend zur Entfernung beizutragen.

Hilfreich ist auch hier, die Hinterlassenschaften der zwitschernden Tiere gut einzuweichen. Dazu eignen sich am besten feuchte Laken, die die verschmutzten Stellen abdecken.

Nach gut 20 Minuten kann der Vogelkot dann mit einem feuchten Tuch und mildem Reiniger entfernt werden. Danach sollte noch einmal mit klarem Wasser nachgespült werden.

Achtung!

Den Vogelkot schnell entfernen. Ist er zu lange auf dem Lack, entstehen Flecken, die sich nicht ohne Politur beheben lassen.

 

Lackpflege


Motorhaube polieren

Insgesamt gilt: Gepflegter Lack ist immer auch gesunder Lack. Rost hat keine Chance, wenn aggressiver Vogelkot oder Harze schnell und gründlich entfernt werden.

Nach einer Reinigung empfiehlt es sich immer, den Lack nachzubehandeln. Eine Versiegelung mit Politur oder Wachs pflegt den Lack und schützt ihn vor erneuten Angriffen aus dem Tier- und Pflanzenreich.

Den hartnäckigen Flecken ganz vorbeugen kann das aber leider nicht. Die Beschädigung durch Säure aus Insekten oder Kot kann jedoch etwas hinausgezögert werden.

Trotzdem sollte vor allem Vogelkot so schnell und so schonend wie möglich vom Autolack entfernt werden.

Das fahrzeugklinik Team wünscht einen sonnigen Start ins Frühjahr!

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