Unwetter

Viele Deutsche legen nicht mehr wie früher Wert auf ein eigenes Auto oder können es sich schlichtweg nicht leisten. Insbesondere in überfüllten Großstädten verzichten junge Menschen daher gerne darauf. Kein Wunder, gibt es doch gerade in Großstädten unzählbar viele Bus-, U- und S-Bahn-Linien.

Bei Menschen, die nur ab und zu ein Auto brauchen, liegt Carsharing deshalb voll im Trend.

Vorteile:

Nicht selten kostet ein neuer Kleinwagen 15.000 Euro und mehr. Diese fallen dem Nutzer dann nicht an, sondern dem Besitzer des Fahrzeugs. Nutzer zahlen lediglich eine Nutzungsgebühr sowie einen Mitgliedsbeitrag.

Keine Fixkosten für Versicherung und Wartung

Der Nutzer zahlt keine Kfz-Steuer, keine jährliche Versicherungsprämie und muss sich auch nicht um die Wartung des Fahrzeugs kümmern. Diese kosten werden auf alle Nutzer der Fahrzeuge durch die Erhebung des Mitglieds- und Nutzungsbeitrags gedeckt.

Keine Wartung

Ist mal ein Fahrzeug kaputt, muss der Nutzer sich nicht um einen Werkstatttermin kümmern. Dies übernimmt der Anbieter. Auch um ein Ersatzfahrzeug muss sich der Nutzer nicht kümmern – er nimmt einfach ein anderes aus dem Pool der Fahrzeuge des Anbieters.

Fahrzeugwahl

Je nach Anlass und wofür das Fahrzeug gerade gebraucht wird, kann man sich aus dem Fuhrpark das am besten geeignete Fahrzeug aussuchen. Für den Einkauf im Möbelhaus dann beispielsweise einen Transporter und für den Ausflug mit der Familie einen geräumigen SUV.

Nachteile:

Flexibilität

Es gibt keine völlige Flexibilität. Die nächste Carsharing Leihstation ist für die meisten Nutzer meist nicht direkt um die Ecke. Daher muss man erst mal mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zur nächsten Station gelangen. “Mal eben” in’s Auto einsteigen und irgendwohin fahren entfällt somit.

Nichts für Berufspendler

Wer das Auto braucht um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen, ist mit einem eigenen Wagen oder eventuell einer Fahrgemeinschaft mit Arbeitskollegen besser beraten. Die Gebühr für das Carsharing Fahrzeug wird nach Nutzungsdauer abgerechnet. Steht das Fahrzeug dann also regungslos vor der Firma, fallen unnötige Kosten für den Nutzer an.

Keine emotionale Bindung

Viele Autofahrer möchte einfach gerne ein eigenes Auto. Zu diesem haben sie meist auch eine emotionale Bindung. Diese fällt beim Carsharing komplett weg.