Diagnose

Wir schreiben das Jahr 2015. Technologie nimmt in unserem Alltag eine immer größere Rolle ein. Da gibt es zum einen das Smartphone, unser ständiger Begleiter. Oder die intelligente Heizungssteuerung, die erkennt, dass niemand zuhause ist und entsprechend die Temperatur reguliert. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass der technische Fortschritt auch vor unseren Fahrzeugen keinen Halt macht. Vom Navigationssystem, über den automatischen Park- oder Spurhalteassistenten bis hin zum autonomen Fahren: Die Technik wird immer ausgefeilter und ständig kommen neue Helferlein dazu. Mittlerweile machen die technischen Helfer etwa ein Drittel des Fahrzeugpreises aus.

Diagnosegeräte in einer Werkstatt wie der fahrzeugklinik werden deshalb immer wichtiger. Zwar gibt es auch noch ein paar “alte Hasen” in der Branche, die der Meinung sind, dass sowas nicht benötigt würde und ein Kfz-Betrieb auch in Zukunft ohne solchen “Schnickschnack” überleben könne. Experten sind sich allerdings einig: Dem ist nicht so!

Bei der Reparatur eines modernen Fahrzeugs kommt heute niemand mehr an solchen Geräten vorbei. Kameras, Sensoren und so weiter müssen immer richtig funktionieren. Nur so kann die Sicherheit, die mitunter der Hauptgrund für den Siegeszug der Assistenzsysteme ist, gewährleistet werden. Deshalb müssen sie auch von Zeit zu Zeit kalibriert und justiert werden.

Funktionieren Systeme nicht mehr richtig, wird der Nutzer des Fahrzeugs zwar im Regelfall durch Leuchten am Armaturenbrett darauf aufmerksam gemacht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Im Hintergrund aber wird ganz genau aufgezeichnet, wo das Problem liegt. Außerdem deaktiviert das System im Zweifelsfall Eigenschaften des Fahrzeugs von selbst, wenn die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Und da beispielsweise kommen dann die Diagnosegeräte der Werkstätten ins Spiel. Diese lesen ganz genau aus, wo das Problem liegt. So kann gezielt repariert werden.