Kupplung wechseln? Das sind die Kosten!

Gerade bei Schaltgetrieben kommt es häufiger vor, dass die Kupplung unter Verschleißerscheinungen leidet und ausgetauscht werden kann. Der Horror aller Wagenbesitzer: Welche Kosten sind damit verbunden?

Kupplung austauschen klingt erst einmal nach einigen Werkstattstunden, teuren Ersatzteilen und einige Tage ohne Auto. Gar nicht gut … Oder doch nur halb so wild?

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Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab

Zuerst einmal wird eine defekte Kupplung heutzutage nicht mehr repariert, sondern schlicht komplett ausgetauscht. Heißt konkret: Die einzelnen Komponenten der Kupplung werden ausgebaut und gegen neue Teile ausgetauscht. Welche Kosten genau auf den Wagenbesitzer zukommen, hängt davon ab, welche Art von Auto man fährt. Jeder Wagentyp ist anders, und je nach Hersteller kosten die Ersatzteile mehr oder weniger.

Angenehm: Man kann die Kosten vor dem Werkstattbesuch zumindest grob kalkulieren. Denn die Preise für die Ersatzteile selbst sind transparent. Der Gesamtpreis erst hängt von dem Stundensatz ab, den die Werkstatt erlangt, sowie von der Arbeitsweise der Werkstatt.
Denn manche Mechaniker, as muss man einfach sagen, arbeiten schneller als andere. Halten die Schlüsselnummer bereit, wenn Sie sich telefonisch nach dem Preis für den Kupplungswechsel erkundigen.

Meist lautet der Rat, verschiedene Werkstätten anzurufen und die Preise abzufragen. Nicht alle Werkstätten rücken auf Anfrage mit einer realistischen Preiskalkulation heraus, viele wollen gerne einen kostenpflichtigen Kostenvoranschlag loswerden. Bei uns können Sie einfach anrufen, wir sagen Ihnen gerne, was eine neue Kupplung für Ihren Wagen kostet. Dazu müssen wir aber wissen, was für ein Auto Sie fahren. Die Schlüsselnummer reicht aus, Sie finden sie in den Fahrzeugpapieren.

Kupplung selber wechseln? Besser nicht

Wenn Sie ausgebildeter KFZ-Mechaniker sind, können Sie die Kupplung natürlich selber wechseln und damit die hohen Arbeitskosten sparen. Denn es ist die Arbeitsleistung, die den Wechsel der Kupplung so teuer macht. Die nötigen Ersatzteile sind, abhängig vom Fahrzeugtyp, bisweilen spottbillig im Vergleich. Allerdings sollten Sie den Kupplungswechsel nur dann selbst vornehmen, wenn Sie das wirklich können. Ein Tutorial auf YouTube ist keine qualifizierte Fortbildung auf diesem Gebiet! Immerhin ist das auch ein Sicherheitsfaktor.
Sollten Sie hohe Kosten für den Kupplungswechsel noch abschrecken, rufen Sie uns einfach an. Wir können Ihnen ein individuelles Angebot unterbreiten, das von dem genauen Typ Ihres Wagens abhängt und davon, ob wirklich die gesamte Kupplung ausgetauscht werden muss oder eventuell nur einzelne Teile.

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Wie funktioniert die Kupplung überhaupt?

  • Sie wissen nicht so genau, wie eine Kupplung funktioniert? Macht nichts. Damit Sie verstehen, wie genau sich die Kosten für den Austausch der Kupplung zusammensetzen, erklären wir es Ihnen. Die Kupplung sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen dem laufenden Motor und dem Schaltgetriebe getrennt werden kann. Wenn Sie anhalten wollen, treten Sie die Kupplung ganz durch – getrennt.
  • Bei der Kupplung greifen normalerweise zwei Scheiben fest ineinander. Erst dann, wenn Sie die Kupplung treten, werden die Scheiben voneinander getrennt. Das Getriebe kann seine Triebkraft nicht mehr an die Räder weitergeben. Trotzdem läuft der Motor weiter. Seine Kraft ist nicht gemindert, abhängig davon, wie stark Sie auf das Gaspedal treten.
  • Soweit, so klar: Die Kupplung wird gebraucht, um die Kraftübertragung zwischen Motor und Schaltgetriebe trennen zu können. Eine Kupplung besteht aus mehreren Teilen. Meist ist der Kupplungszug abgenutzt oder gerissen, wenn die Kupplung kaputt ist. Manchmal sind auch die Scheiben abgenutzt. Es kann aber auch sein, dass die Federn brechen oder ihre Spannung nachlässt. Ist nur jeweils eines dieser Teile betroffen, können sie natürlich auch einzeln ausgetauscht werden. Das ist dann kostengünstiger als wenn Sie die gesamte Kupplung austauschen lassen. Allerdings betreffen Abnutzungserscheinungen oft auch mehrere Teile. Dann ist absehbar, dass innerhalb kurzer Zeit weitere Reparaturen nötig werden können. In diesem Fall ist es schlauer, gleich die gesamte Kupplung austauschen zu lassen. Denn das spart Kosten für die Arbeitsstunden in der Werkstatt.

Kupplung testen – alles okay?

Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Kupplung Ihres Wagens noch einwandfrei funktioniert, können Sie das ganz einfach testen. Wenn Sie bei der Durchführung der nächsten Schritte nichts Komisches feststellen, ist alles okay:
  • Zündung einschalten, Handbremse anziehen und Leerlauf einlegen.
  • Ungewöhnliche Geräusche, ohne dass Sie ein Pedal treten oder einen Gang einlegen? Fragen Sie den Fachmann! Ansonsten: Nächster Schritt.
  • Leicht auf das Kupplungspedal treten. Ungewöhnliche Geräusche? Fachmann aufsuchen! Nichts? Nächster Schritt. Schrilles Quietschen? Wird vom Ausrücklager der Kupplung erzeugt.
  • Kupplungspedal ganz nach unten treten. Quietschen? Das ist ein Problem mit dem Führungslager oder der Buchse. Andere ungewöhnliche Geräusche? Merken Sie sich, wie genau sich das anhört. Die Geräusche sind ein Zeichen für eine nötige Reparatur. Die Werkstatt wird fragen, wie genau es klang, denn das gibt Hinweise darauf, was genau falsch läuft und wie der Schaden behoben werden kann.
  • Gang einlegen und losfahren. Hat sich der Schleifpunkt verändert? Dann ist die Kupplung verschlissen.

Ersatzteile sind ein großer Kostenfaktor

Eine kaputte Kupplung ist ein Kostenfaktor, gar keine Frage. Die Kosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die Arbeitsstunden in der Werkstatt (die variieren je nach Werkstatt) und an den Kosten für die Ersatzteile. Jeder Hersteller verlangt andere Preise für die Ersatzteile, so dass sich auch da erhebliche Unterscheide ergeben. Bei manchen Fahrzeugen müssen neben den Komponenten der Kupplung auch noch das Zweimassenschwungrad oder andere Teile gewechselt werden. Das treibt die Kosten in die Höhe. Während manche Werkstätten nur mit hochwertigen Originalersatzteilen arbeiten, bieten andere Identteile in Erstausrüsterqualität an. Auch da bestehen erhebliche Unterschiede im Preis.
Wenn Sie mehr wissen wollen, rufen Sie uns einfach an. Wir können Ihnen die Kosten für eine Kupplung und den Wechsel auf Ihr Fahrzeug abgestimmt sagen.

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Keine Originalteile mehr verfügbar …

Kein Fahrzeughersteller produziert bis in alle Ewigkeit Ersatzteile. Zehn bis zwölf Jahre nach dem Auslaufen eines Modells sind die Originalteile noch erhältlich, danach nicht mehr. Das ist bei fast allen Herstellern so. In diesem Fall gibt es keine andere Möglichkeit als auf Austausch- oder Identteile zurückzugreifen. Die müssen in der Qualität nicht schlechter sein als die Originale, der Preis ist aber in der Regel niedriger. Wenn Sie wissen wollen, ob es für Ihren Wagen noch Originalteile gibt, wie viel die kosten oder ob es vielleicht sinnvoller ist, Identteile zu verwenden, rufen Sie uns einfach an. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.

Bei Schaltgetriebe häufiger Kupplungswechseln nötig

Die aktuellen Automodelle, die noch ein Schaltgetriebe haben, haben in der Regel eine Reibungskupplung. Das System besteht motorseitig aus einer Motorschwungscheibe, getriebeseitig aus einer Druckscheibe und dazwischen aus Reibbelägen. Die Kupplung ist während der Fahrt geschlossen. Die beiden Scheiben werden mit großer Kraft gegeneinander gedrückt. Dadurch sind Motor und Getriebe fest miteinander verbunden. Halten Sie an oder schalten Sie, ist die Verbindung beim Auskuppeln kurz unterbrochen. Und das sorgt für einen stetigen Verschleiß.

Genaue Zusammensetzung der Kosten beim Kupplungswechsel

  • Egal, welchen Wagen Sie fahren: Der Wechsel einer kaputten Kupplung ist arbeitsintensiv. Denn damit sind umfangreiche Montagearbeiten verbunden. Die machen die sogenannten Arbeitskosten aus. Dazu kommen die Kosten für die einzelnen Kupplungsteile. Wichtig ist, dass die Einzelteile eine gute Qualität haben. Denn sollten Sie Teile von minderer Qualität verbauen lassen, wird der nächste Kupplungswechsel bald fällig sein. Und auch da werden wieder hohe Arbeitskosten anfallen … Sie merken es schon: Lieber einmal etwas mehr Geld ausgeben, als den Wagen gleich wieder in die Werkstatt zu fahren. Minderwertige Teile machen einfach keinen Sinn.
  • Zusammen mit der Kupplung werden oft auch das Schwungrad und die Mitnehmerscheibe sowie die Ausrücklager des Führungslagers ausgetauscht. Hydraulische Kupplungen sind etwas besonders, denn hier muss auch noch der Kupplungs-Nehmerzylinder ausgetauscht werden. Das bedeutet erstens immer zusätzliche Materialkosten für die Ersatzteile, zweitens mehr Arbeitskosten, da sich die Arbeitszeit entsprechend verlängert.
  • Um ihnen eine grobe Übersicht zu bieten, welche Kosten beim Wechsel der Kupplung auf Sie zukommen, bieten wir Ihnen hier kurz ein paar Informationen zu verschiedenen Fahrzeugmodellen. Die genauen Kosten für Ihren Wagen hängen aber von verschiedenen weiteren Faktoren ab.
Rufen Sie uns einfach an, dann können wir Ihnen telefonisch genauer Auskunft geben.

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Die folgende Tabelle ist nur eine grobe Aufstellung:
VW Golf 5 (1K1), Basis: ab 320 €
Ford Fiesta (CBK), Basis: ab 270 €
Mini (R50 oder R53), One: ab 250 €
Renault Twingo (C06), 1.2: ab 300 €
Opel Zafira B, Basis: ab 280 €
Toyota Aygo (KGB/WNB), Basis: ab 210 €
Peugeot 206, CC: ab 320 €
BMW 3 (E91), 320d: ab 350 €
Hyundai Getz (TB), 1.1 Basis: ab 420 €
Audi A4 Avant (8K5), Ambiente: ab 400 €
Bei einem VW Polo können Sie zusätzlich zu den Ersatzteilen Kosten von wenigstens 320 Euro für die Arbeitszeit rechnen (abhängig von der Werkstatt), bei einem VW Touran sind es schon wenigstens 450 Euro. Andere Rechnung: Beim VW Golf IV 1.4 Benzinger (75 PS) kommen die Ersatzteile beim Kupplungswechsel auf gerade mal 420 Euro, aber es müssen noch 3,6 Arbeitsstunden (bei manchen Werkstätten mehr) berechnet werden. Die Preise setzen sich also bei jeder Werkstatt, jedem Ersatzteil und jedem Fahrzeugmodell etwas anders zusammen. Aus diesem Grund können wir Ihnen online keinen genauen Preis nennen.
Wir freuen uns allerdings, Ihnen telefonisch genauer Auskunft geben zu können.

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Abgenutzter Reibbelag ist häufigster Grund für einen Wechsel

Das wichtigste Teil der Kupplung ist der Reibbelag. Der befindet sich auf der Kupplungsscheibe und nutzt sich abhängig von Ihrer Fahrweise mehr oder weniger ab. Denn bei jedem Anfahren schleift die Kupplung erst einmal kurz. Dieses Schleifen beim Anfahren erzeugt den meisten Abrieb und ist damit der Grund Nummer 1 für einen Kupplungswechsel. Ganz verhindern können Sie das Schleifen und damit die Abnutzung nicht, aber Sie können den Schaden immerhin etwas eindämmen. Dazu kommen wir später noch genauer.
  • Eine kaputte Kupplung macht sich deutlich bemerkbar, auch wenn Sie Fahranfänger sind. Sie spüren ein deutliches Ruckeln beim Beschleunigen, meist heult der Motor gleichzeitig auf. Denn ist die Kupplung kaputt, wird die Kraft des Motors nicht mehr vollständig an den Antrieb weitergegeben. Vor allem an Steigungen werden Sie das merken, denn dann zieht der Wagen nicht mehr richtig. Allgemein werden diese Symptome als eine rutschende Kupplung oder als eine schleifende Kupplung bezeichnet. Fragen Sie die Kosten für den Kupplungswechsel einfach telefonisch bei uns an.
  • Weitere Anzeichen für eine defekte Kupplung sind Widerstände beim Bedienen der Kupplung (wenn sich das Pedal nicht gut treten lässt oder hängt zum Beispiel), sowie ein ruppiger Gangwechsel. Letzteres hat nicht immer mit der Unfähigkeit zu feinfühligem Schalten zu tun, sondern kann tatsächlich in Defekten begründet sein.

Getriebeschaden vorbeugen? Ist ganz einfach

  • Wenn Sie beim Bedienen Widerstand in der Kupplung spüren oder der Gangwechsel eher ruppig vonstatten geht, ist die Kupplung defekt. Denn normalerweise sollte die Kupplung in beiden Richtungen sehr gleichmäßig gleiten. Wenn Sie beim Schalten hören, dass ein Zahnrad gegen ein anderes läuft, ist die Kupplung definitiv reparaturbedürftig. Das werden Sie öfter hören, wenn Sie die Kupplung beim Schalten nicht ganz durchtreten oder wenn Sie die Kupplung unnötig lange schleifen lassen. Beides schadet dem Getriebe und insbesondere der Kupplung.
  • Auch wenn Sie nur ungewohnte Schwergängigkeit oder seltsame Geräusche beim Schalten bemerken, sollten Sie Ihre Kupplung gegebenenfalls von einem Fachmann überprüfen lassen. Denn nicht immer machen sich alle Symptome gleichzeitig bemerkbar.
  • Wenn Sie Ihren Wagen immer voll beladen fahren oder einen Anhänger oder Wohnwagen transportieren, wird die Kupplung davon besonders beansprucht. Eigentlich sollten moderne Kupplungsscheiben 200.000 km oder länger genutzt werden, bevor sie gewechselt werden müssen. Wenn die Belastung zu hoch ist, kann die Kupplung aber auch schon nach 10.000 km oder weniger schlapp machen.

Getriebeschaden vorbeugen? Ist ganz einfach

Es ist normal, wenn Fahranfänger den Fuß zu lange auf dem Kupplungspedal stehen lassen. Sie sind auch unsicher und wissen nicht, ob Sie den richtigen Gang gewählt haben? Aber das ist schlecht für die Kupplung. Treten Sie das Pedal lieber nur so kurz, wie es wirklich nötig ist. Denn die beim Kuppeln entstehende starke Reibung sorgt für hohen Verschleiß und verkürzt die Lebensdauer Ihrer Kupplung.
Sie haben sich angewöhnt, an der roten Ampel den ersten Gang einzulegen und den Fuß auf der Kupplung zu lassen? Schlechte Idee. Das nutzt die Kupplung mehr ab als nötig. Legen Sie lieber den Leerlauf ein und nehmen Sie den Fuß von der Kupplung. Zusätzlich Handbremse anziehen, und schon stehen Sie sicher.
Die Kupplung wird auch dann belastet, wenn der Motor nicht läuft. Zum Beispiel beim Parken: Sie legen den ersten Gang ein, mehr nicht? Blöde Idee. Ziehen Sie lieber die Handbremse an, denn dann hält nicht die Reibung der Kupplungsscheiben Ihr Auto auf dem Parkplatz, sondern die Bremsen. Und die Beläge lassen sich bei zu hohem Verschleiß schneller und kostengünstiger austauschen.
Vorausschauend schalten heißt nicht, dass Sie schaltfaul sein sollen. Aber Sie sollten unnötige Gangwechsel vermeiden. Ein einfaches Beispiel: Sie sehen schon, dass Sie bald bremsen müssen. Warum dann noch in einen höheren Gang schalten? Ist Quatsch. Schonen Sie Ihren Wagen (nicht nur die Kupplung) und fahren Sie so, dass Sie die einzelnen Bauteile möglichst wenig belasten. Fahren Sie beispielsweise bergab, können Sie einen niedrigeren Gang einlegen, um über die Bremskraft des Motors weniger zu beschleunigen. Nutzen Sie dafür die Bremse, ist der Verschleiß da höher – unnötig.